Unsere Produktion im August  2024: "Was das Nashorn sah...

...als es auf die andere Seite des Zauns schaute!". In diesem Stück von Jens Raschke werden die Zuschauenden in die verstörende Welt des Zoos am KZ Buchenwald mitgenommen. (Ja, richtig gelesen. Es gab tatsächlich einen Zoo am Rande des Konzentrationslagers).
Aus der Perspektive der dort gehaltenen Tiere,  wirft uns Raschke auf uns zurück. Wie verhalten wir uns gegenüber Gewalt, Ausgrenzung, Hass? Hinsehen oder Wegschauen?
Diese Fragen werden wir auf den Wilhelmplatz tragen und wollen schon jetzt Jugendlichen und Laien mit einbeziehen und starten mit einem theaterpädagogischen Workshop.

WILHELM 
DAS FESTIVAL

Umsonst. Draußen. Für alle.

 

Mitten im Kölner Stadtteil Nippes ist der Wilhelmplatz. Ein Platz voller Leben, findet doch hier von Montag bis Samstag immer Markt statt. Ein Platz, der die Vielfalt dieses Kölner Viertels mit seinen Menschen unterschiedlichster Herkünfte und Biographien widerspiegelt. 

 

Auf diesem Platz befindet sich eine Trafoüberbauung, die im Volksmund "Tadsch Mahal" gennant wird.
Mit ihren Stufen bietet diese Überbauung eine Bühne. Einfach So. Diese Bühne hat ein Ensemble aus Darstellenden 2018 zum ersten Mal zum theatralen Raum gemacht. Wer zuschauen mochte, schaute zu - wer nicht, ging weiter. Keine Technik, kein Licht nur ein Stück. 

Bei sechs Vorstellungen fanden sich im Schnitt fast 400 Zuschauende. Danach war klar, ein neuer Theaterraum ist entstanden und der Grundstein für "Wilhelm. Das Festival." war gelegt!

Wilhelm - das Festival

wird realisiert durch

Wilhelm - der Verein


"Zweck des Vereins ist die Förderung von Kunst und Kultur durch die Etablierung eines regelmäßigen, niederschwelligen Kulturangebots, im Kölner Stadtteil Nippes, welches kostenfrei für die Öffentlichkeit zugänglich ist.
Der Satzungszweck wird verwirklicht, in dem jährlich wiederkehrend in den Sommermonaten theatrale Darbietungen und Inszenierungen stattfinden. Durch die Stückauswahl und die Art der Umsetzung wird eine breite Öffentlichkeit angesprochen. Inhalte sollen immer auch Lebenswirklichkeiten des Viertels und dessen Bewohner*innen reflektieren und so eine nachhaltige Auseinandersetzung mit den Inhalten ermöglichen. Diese Auseinandersetzung mit den Inhalten, wird weiterhin durch theaterpädagogische Formate an Bildungseinrichtungen und Schulen unterstützt."